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Um im Notfall noch schneller reagieren zu können: Hornbach Bauunion spendet AED am DRK-Haus Röhrenbrunnen

Ein weiterer Defibrillator stärkt die Notfallversorgung in Buchen. Dank einer Spende der Hornbach Bauunion ist am DRK-Haus Röhrenbrunnen ab sofort rund um die Uhr ein AED öffentlich zugänglich.

Um im Notfall noch schneller reagieren zu können, befindet sich seit kurzem am Haus Röhrenbrunnen ein weiterer durchgehend erreichbarer Defibrillator. Möglich wurde das durch die Spende der Hornbach Bauunion. Der AED, auch Laiendefibrillator genannt, ist rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche erreichbar und kann von jedem im Notfall eingesetzt werden. Das Gerät, das dem Anwender mit Sprachanweisungen den Einsatz erleichtert, befindet sich direkt neben dem Eingang zum DRK-Wohnprojekt „Startklar!“ (Amtsstraße 12), das jungen Menschen auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben begleitet.

Zur Übergabe des AEDs, der insgesamt einen Wert von rund 1.500 Euro hat, kamen Dr. med. Harald Genzwürker, Kreisverbandsarzt, Thorsten Häfner, DRK-Teamleiter Hausmeisterservice und Haustechnik, sowie DRK-Kreisgeschäftsführer Steffen Horvath zusammen mit Torsten Leist, Niederlassungsleiter der Hornbach Bauunion für Buchen und Großeicholzheim. „Wir freuen uns, mit dem AED eine weitere Lücke in Buchen schließen zu können, und bedanken uns für die großzügige Spende“, dankte Horvath dem Niederlassungsleiter.

„Entscheidend bei der Defibrillation ist der frühestmögliche Einsatz, da die durch das Kammerflimmern hervorgerufene Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff binnen kurzer Zeit zu massiven neurologischen Defiziten führen kann. Prüfen – Rufen – Drücken, diese drei Schritte können im Notfall Leben retten“, erklärt Genzwürker. AEDs seien dank ihrer Sprachanweisungen einfach zu bedienen. Den sicheren Umgang mit solchen Geräten könne man außerdem im Rahmen einer Ersthelferschulung lernen. „Ersthelferschulungen helfen dabei, Hemmschwellen vor der Nutzung eines AEDs abzubauen und im Notfall sicherer zu handeln“, ergänzt Horvath. Neben den Schulungen kümmert sich der DRK-Kreisverband außerdem um die Wartung der Geräte. „So stellen wir sicher, dass die Defibrillatoren im Ernstfall einsatzbereit sind“, betont Horvath abschließend.